Aumund Foundation – Förderprojekte Gesundheit

Orbis UK

Orbis UK

Projektland: Bangladesch

Internet: www.gbr.orbis.org

Förderung seit: 2020

Projekt: See the future

Bereits Jahre vor der Gründung der Aumund Foundation war Franz-Walter Aumund fasziniert von der fliegenden Augenklinik, über die er einen Zeitungsartikel gelesen hatte. Als „frequent traveller“ war er jahrzehntelang rund um den Globus unterwegs und war beeindruckt von der Idee, eine nach dem neuesten Standard ausgestattete Klinik für eine Zeitlang zu den Menschen zu bringen, die augenmedizinische Hilfe dringend benötigen.
Es sollten noch einige Jahre vergehen, bis wir im Jahr 2020 die Kooperation mit Orbis UK starteten – doch auch dann konnten wir immer noch nicht die Einsätze an Bord des Flying Eye Hospital unterstützen, denn diese waren bedingt durch die Pandemie nicht durchführbar.

2023 war es endlich soweit: beim dreiwöchigen Schulungs- und Operationseinsatz des Flying Eye Hospital in Zambia waren wir einer der großen Projektförderer.

Im Jahr 2024 wurde der Grundstein für ein langjähriges Projekt von Aumund Foundation und Orbis in Bangladesch gelegt, das von 2025 – 2029 umgesetzt wird: „The future vision centre“.

Dieses Projekt wird in 13 Distrikten Bangladeschs von Frauen geleitete Augenzentren einrichten und modernisieren, um von 2025 bis 2030 in bedürftigen Gemeinden vermeidbare Blindheit zu bekämpfen. In Zusammenarbeit mit sechs anerkannten Augenkliniken wird Orbis 15 neue Augenzentren der mittleren Versorgungsstufe schaffen und 10 bestehende Basiszentren auf diese Stufe ausbauen. Alle Zentren werden von Frauen geleitet und sind ökologisch sowie wirtschaftlich nachhaltig konzipiert. Sie bieten augenärztliche Grundversorgung, Vorsorgeuntersuchungen auf diabetische Retinopathie und Glaukom, telemedizinische Beratungen, aufsuchende Sozialarbeit und Aufklärungsarbeit, um die Bedürftigsten zu erreichen. Durch die Einrichtung und Modernisierung von 25 Zentren erhalten insgesamt 2,5 Millionen Menschen Zugang zu lebensrettender Augenversorgung. Innerhalb von fünf Jahren werden im Rahmen dieses Projekts fast 800.000 Kinder und Erwachsene untersucht.